Die Bekanntschaft mit der Stadt beginnt man mit dem Besuch des so genannten Mittelmeerbalkons zu machen. Das ist eine große Aussichtsplattform, die auf einem Hügel liegt. Von dort aus bietet sich eine herrliche Aussicht auf die Küste, man sieht auch die Ruinen des Amphitheaters – der Hauptsehenswürdigkeit der Altstadt. Die Arena sollte 12 Tausend Zuschauer fassen, hier wurden Vorstellungen gegeben und Kämpfe der Gladiatoren durchgeführt. Nicht weit vom Amphitheater liegt die Kirche Santa Maria del Miracle, die im 12. Jahrhundert gebaut wurde. Das ist ein gotisches Gebäude, das an das tragische Ereignis voriger Jahrhunderte erinnert. Die Kirche war zu Ehren der ersten Christen von Tarragona errichtet, die auf der Szene des Amphitheaters hingerichtet waren.
Einige Sehenswürdigkeiten, die aus den Zeiten der Römischen Epoche erhalten geblieben sind, kann man auf dem Platz Rei finden. Von großem Interesse sind der Palast des Statthalters und der Zirkus, aber das Römische Museum ist am meisten besucht. Durch seinen Keller kann man in das System der unterirdischen Tunnel geraten, das von den Archäologen entdeckt war. Das ist ein richtiges unterirdisches Labyrinth mit zahlreichen verworrenen Gängen und Geheimzimmern. Über archäologische Funde kann man mehr während des Rundgangs durch das Nationale Archäologische Museum von Tarragona erfahren.
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