Traditionsgemäß fängt der markante Feiertag mit der Wahl der Karnevalskönigin an. Die Vorbereitung auf diese verantwortliche Veranstaltung dauert das ganze Jahr, die öffentlichen und staatlichen Organisationen der Insel wählen die aussichtsreichen Wettbewerberinnen, und die erfahrenen Modellierer und Designer arbeiten an den grandiosen Kostümen im Laufe langen Monaten. Die Wettbewerberinnen sollen nicht nur charmant und talentvoll sein, sondern auch sehr ausdauernd, weil gewöhnlich die festlichen Kostüme über zehn Kilos wiegen.
Nach der Wahl der Königin geht die festliche Prozession durch die Straßen, die sich in die Volksveranstaltungen verwandelt und wird erst am Morgen des nächsten Tages beendet. Noch ein erwartetes Ereignis des Feiertages ist die Parade, an der die Ortsbewohner und die Gäste der Insel teilnehmen. Ihre Teilnehmer brauchen nur die farbenreichen Karnevalkostüme anziehen. Die grandiose Parade, die in Santa Cruz 1987 stattgefunden hat, ist ins Guinness-Buch der Rekorde eingetragen. Daran haben etwa 240 Tausende Menschen teilgenommen.
Das Ende des Karnevals ist sehr rührend und originell. Der letzte Tag des Feiertages wurde von den Städtern «Beerdigung der Sardine» genannt. Auf einem der Plätze der Stadt verbrennt man die riesige Figur des Fisches, die Papiermaché gemacht ist. Das wird mit den lauten "Heulen" der Ortsbewohner und der Gäste des Karnevals begleitet. Dieses komische und rührende Ritual meldet das Ende des Karnevals. Jedoch schon am nächsten Tag beginnen die Ortsbewohner sich auf den Feiertag im nächsten Jahr zu vorbereiten.
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