Die Fraumünsterkirche. Das Fraumünster, das ehemalige Münster, liegt auf dem Münsterplatz. Es wurde vom Neffen des Karl des Großen – von Ludwig dem Deutschen. Das war ein Geschenk seiner Tochter Hildegard, die später zur Abtissin des Klosters wurde. Im Laufe von Jahrhunderten machte die Kirche viele Veränderungen. An ihrem Gesicht kann man die Vermischung von verschiedenen Stilen sehen. Die Schiffe der Kirche sind gotisch, das Kreuzschiff ist frühgotisch, und die Chöre sind spätromanisch. Die Fraumünsterkirche ist vor allem durch die Glasfenster von Mark Chagall, jedes davon hat sein eigenes Thema und seine eigene Farbe. Im Nordflügel des Kreuzschiffes befindet sich das Glasfenster mit einem riesigen Paradiesbild von Augusto Giacometti. An der Stelle des Klosters erschien am Ende des vorigen Jahrhunderts das Rathaus. Das Einzige, was geblieben ist, ist die überdachte Gallerie um den Klosterhof herum.
Das Grossmünster.
Das Grossmünster ist die größte Kirche in Zürich. Der Sage nach wurde sie von Karl dem Großen Anfang des IX. Jahrhunderts an der Stelle der Grabstätte von Felix und Regula, von den christlichen Märtyrern, die von den Römern hingerichtet waren, aber sie standen durch ein Wunder auf und mit ihren Köpfen in den Händen erstiegen den Hügel, wo sie beteten und nur danach starben. An dieser Stelle wurde die Kirche errichtet. Der Bau der römisch-gotische Kirche begann 1100, aber erst im XV. Jahrhundert wurden die Bauarbeiten beendet. Am Katheder des Grossmünsters verbreitete Ulrich Zwingli seine Reformationsideen. In dieser Periode wurden die Möbel und Verzierungen von der Kirche entfernt. In der großen Krypta des Großmünsters ist das Denkmal des Karl des Großen aufgestellt, das im XV. Jahrhundert geschaffen wurde. Die Glasfenster sind von Augusto Giacometti gemacht.
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