Die hiesigen Einwohner unterscheiden sich durch Gastfreundschaft und Wohlwollen, Bangkok wird oft „die Stadt des Lächelns“ wegen seines freundschaftlichen Verhaltens zu den Zugereisten genannt. Die Umgangsformen der hiesigen Einwohner können den Touristen ziemlich seltsam vorkommen: sogar während des heiteren Streites sprechen sie nicht mit erhobener Stimme, die Zugereisten brauchen auch mit der einschmeichelnden und gedämpften Stimme sprechen. Die Thailänder verhalten sich zu ihrem Haus sehr bebend, deswegen nehmen die Hausherren und die Gäste beim Hauseingang die Schuhe immer ab. Wenn man von den Umgangsformen spricht, lohnt es sich auch die Sprache der Gesten zu erwähnen. Beim Verkehr mit den Stadteinwohnerт sind irgendwelche Berührungen (die freundschaftlichen Umarmungen oder Schulterabklatschungen) einfach unzulässig. Die Männer kann man mit einem Händedruck begrüßen, und wenn man einen Menschen aus der Entfernung zu begrüßen braucht, reicht es sich nur die Handflächen an der Brusteben zusammenzulegen – so eine Geste bedeutet die herzliche Begrüßung.
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In den öffentlichen Orten oder während eines Besuchs darf man nicht beim Sitzen Beine kreuzen – die ähnliche Pose kann als Respektlosigkeitszeichen betrachtet werden. Die hiesigen Einwohner verhalten sich zu der königlichen Familie mit Beben, deswegen kann jedes unvorsichtige Word über die Regierung sie stark beleidigen. Noch ein „heikles“ Thema für die Stadt- und Landbewohner ist die Religion. Die ehrenhafte Haltung zu den religiösen Sehenswürdigkeiten und den heiligen Plätzen sollen auch die Zugereisten beziehen.
Viele Traditionen und Bräuche der hiesigen Einwohner können ziemlich lieb und lustig vorkommen, sie werden von der Stammbevölkerung im Laufe vieler Jahrhunderte aufbewahrt. So kann man in der Nähe von jedem Haus, jeder Staatsanstalt und jedem Geschäft ein kleines Holzhäuschen entdecken. Es ist für „den Wohnungsbeschützer“ – einen gutherzigen Geist, der den Hausherren uns sein Haus von allerlei Unglück schützt, vorausbestimmt. Nachdem man ins neue Haus umzieht, braucht der Hausherr von Anfang an ein Häuschen für den Beschützer bauen. Nachher muss er ihm die freigebigen Geschenke: Obst, schöne Blumensträuße und Süßigkeiten übergeben. Man denkt, dass wenn man den Geist nach allen Regeln für sich stimmt, bringt er unbedingt Glück und Gedeihen ins Haus.