Die Stadt in dem östlichen Teil der Niederlande, die ersten Erwähnungen über die kleinere Siedlung gehen auf das 9. Jahrhundert zurück, da nannte man sie Oppidium Arnoldi Villa. Den Status einer Stadt hat Arnhem faktisch in 1233 während der Regierungszeit von Otto II bekommen. Im 19 Jahrhundert wurde es als Kulturzentrum bekannt, hier haben viele interessante holländische Maler gewohnt und gearbeitet. So eine herrliche Atmosphäre der Raffiniertheit begann die angesehenen Menschen in Arnhem anzulocken, die auf seinem Territorium luxuriöse Villen erbauten. Heute erinnern an die Vergangenheit prachtvolle altertümliche Bauten, große Parks und Gärten.

Ein besonderes Interesse erweckt die Kirche Koepelchurch, die im 13 Jahrhundert unter der Leitung der Vertreter von St. Jahn Orden errichtet wurde. In der Nähe der Kirche befindet sich Münzamt Sint Peters Guesthouse. Sogleich zwei bemerkenswerte Bauten kann man auf dem Platz Grote Markt ansehen. Sehr dünster und geheimnisvoll ist das Gebäude Deivesheus, dessen Benennung wörtlich als „das Teufelshaus“ übersetzen kann. Während der Führung durch seine dunklen Säle und schmalen Korridore kann man eine Menge interessanter Sagen und Volksglauben, die eine so ungewöhnliche Benennung erklären lassen, erfahren. Gegenüber befindet sich das Rossum Palais, in dem der große holländische Feldherr gewohnt hatte.
Als eine der schönsten Plätze in der Stadt gilt der Maisplatz. Seinen Namen hat sie aus den vergangenen Zeiten geerbt, damals hatten einen kleinen Handelsplatz Maisfelder und Fruchtgärten umringt. Besonders beachtenswert ist das Fort Sabelspoort, mit dem auch eine Menge historischer Ereignisse verbunden ist. Es wurde am Ende des 15 Jahrhunderts erbaut, diente eine längere Zeit als Gefängnis, heute aber erinnern an die düstere Vergangenheit nur einige Türme, die Säle wurden in die Räume des Historischen Museums umgestaltet. Die reichen Handelsreihen befinden sich auf der Straße Bakkerstraat. Die Benennung kann man als „die Straße der Bäcker“ übersetzen, aber heutzutage sind neben einigen Verkaufsstellen und Cafe eine Vielzahl von Boutiques, Lebensmittelpavillons und Juwelierläden geöffnet.