Straßenverkehrsordnung in Jamaika - Besonderheiten des Fahrens
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1. Die Ortsbewohner sind durch den ziemlich hektischen und freien Fahrstil gekennzeichnet; kaum beachten sie die Straßenverkehrsordnung. Jeder Autofahrer fühlt seine zweifellose Überlegenheit an die anderen Verkehrsteilnehmer. Die Fahrer, die an die Disziplin und die Ordnung auf den Straßen gewöhnt sind, werden sich am Steuerrad in Jamaika unwohl fühlen.
2. Auf Jamaika gilt der Linksverkehr. Innerhalb der Städte kann man mit der Geschwindigkeit von 35 - 50 Kilometer in der Stunde fahren. Außerhalb der Stadt bildet die höchstzulässige Geschwindigkeit 80 Kilometer in der Stunde.
3. Unter den Autofahrern auf Jamaika gibt es sowohl die sehr emotionellen Personen, die ihre Gefühle immer offen zeigen, als auch die sehr ruhigen Fahrer. Es wird den ausländischen Gästen empfohlen, die Ortsbewohner nicht zu viel zu achten und einfach auf der Straße zusammen mit gemeinsamem Verkehrsstrom zu fahren und den anderen Fahrern so wenig wie möglich zu stören.
4. Innerhalb der Städte ist der Verkehr am dichtesten. Auf den Landstraßen soll man aber ebenso immer auf der Hut bleiben. Auf den Landwegen spielen oft die Kinder oder spazieren die Haustiere. Hinter einer Spitzkehre kann man eine Gesellschaft der sich ruhig unterhaltenden Ortsbewohner manchmal sehen.
5. Die Feldwege sind sehr eng. Auf einigen Straßen können zwei Wagen einander kaum ausweichen. Einigen Feldwegen entlang stehen oft die Zelte der lokalen Händler, die den Reisenden verschiedene Souvenirs und Basteleien anbieten.
6. Der technische Zustand von meisten Wagen, die auf den Straßen Jamaikas fahren, ist kläglich. Bei vielen Autos funktionieren nicht mal die Scheinwerfer und die Wendeblinker. Genau deswegen begleiten die lokalen Fahrer ihre Wendungen fast nie mit den Lichtsignalen. Bestenfalls können sie mit der aus dem Fenster hinausgestreckten Hand winken.
7. Die Hupe ist noch ein unersetzliches Benachrichtigungsmittel auf der Straße. Man kann sagen, dass die lokalen Fahrer darauf öfter als auf das Bremspedal drücken. Mit der Hilfe einer Hupe können die Fahrer die kommende Wendung den anderen Verkehrsteilnehmern mitteilen, die Emotionen äußern, sowie die anderen Fahrer an die eigene Anwesenheit auf dem Weg erinnern.